Dienstag, 9. April 2013

Falsche Vampirzähne



Jommeke Band 102 - "Der Vampir von Drakenburg" - ist ein eher enttäuschende Angelegenheit, die ich nur mit einem kurzen Beitrag abhandeln möchte. Nicht der Rede wert, könnte man auch sagen.
Schon auf dem Cover - das ich für eines der schönsten aller Jommeke-Alben halte - verrät sich der "Vampir", da er deutlich als Jommekes ewiger Widersacher Anatool erkennbar ist.

Anatool kann dank einer Erfindung von Professor Gobelijndurch die Lüfte schweben. Diesen Umstand macht er sich zunutze, um reiche ältere Damen zu berauben: Er sucht sie nachts als Vampir verkleidet heim und droht, ihnen in den Hals zu beissen. Es sei denn, sie täten ihm ihre Wertsachen schenken. In diesem Fall würde er sie verschonen.
Es ist klar, was die Damen wählen...!

Natürlich erfährt Jommeke von dem Vampir und löst mit seinen Freunden den Fall.
Das ist durchaus amüsant und spannend, aber auch vorhersehbar und etwas banal. Und Anatools Einbruch wird derart oft auf immer gleiche Weise wiederholt, dass die Geschichte zu langweilen beginnt. Zu deutlich (und fantasielos) wird da eine an sich simple Geschichte auf 47 Seiten gestreckt.
Schade! Ein Jommeke-Band, den man sich schenken kann.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen