Montag, 13. Mai 2013

Drei Entführungen


"De Dobbelmannetjes" (dt. etwa: Die Dobbelmännchen) gehört zu den neueren Jommeke-Alben (es erschien im November 2006), obwohl der Zeichenstil stark nach 70er-Jahre ausschaut. Das finde ich an sich nicht weiter schlimm, wenn dafür die Handlung stimmt. Aber auch die lahmt hier etwas. Deshalb berichte ich nur kurz, um mich danach dem allerneusten Jommeke-Abenteuer zu widmen.

Also: Die "Dobbelmännchen" sind die beiden verzogenen Jungs des reichen Professor Dobbelman aus Kanada. Dieser weilt in Zonnendorp, als Gast Professor Gobelijns, dem die beiden Kleinen gehörig auf den Nerven (und den Zehen) herumtrampeln.
Weil Professor Dobbelman reich ist, hat es eine Verbrecherbande auf seine Kinder abgesehen. Zwei Mal werden sie fast entführt (Jommeke und Filiberke können es zwei Mal verhindern). Die dritte Entführung findet ein Jahr später statt, in Kanada. Diemal gelingt sie, und die "Dobbelmännchen" werden in die Berge Kanadas verschleppt - ausgerechnet zum Zeitpunkt, als Jommeke & Co. Professor Dobbelman besuchen.
Unnötig zu sagen, dass unsere Zonnendorper den Entführern auf die Spur kommen und die Kids befreien.

Die Geschichte ist etwas vorhersehbar und wird etwas trocken abgehandelt. Langweilig ist sie nicht, aber ich fand sie doch etwas reizlos - mit einem Schuss Humor hätte man da durchaus mehr draus machen können. Doch dieser fehlt leider weitgehend. Weder Flip noch Professor Gobelijn haben ihre grossen Momente.

Leider ist nicht bekannt, wer De Dobbelmannetjes geschrieben und gezeichnet hat. Sicher ist nur, dass das Abenteuer weder aus der Feder Gerd van Loocks noch aus jener Philippe Delzennes stammt, die beide für die heutigen Jommekes hauptverantwortlich zeichen. 


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