Samstag, 29. August 2015

Der schwarze Schwan


Ein Suske und Wiske-Abenteuer von Meister Vandersteen selbst, aus dem Jahr 1958.
Lambik und Jerom arbeiten als Reporter; Jerom knipst und Lambik schreibt. Eines Tages erscheint das Bild eines geheimen U-Bootes in der Zeitung - wegen der strengen Geheimhaltung eigentlich ein Ding der Unmöglichkeit. Das Bild stammt von Jerom, der ein Geheimnis um dessen Herkunft macht.
Lambiks Eifersucht und Suske und Wiskes Neugier führen bald zur Entdeckung: Lambik besucht regelmässig und heimlich den "schwarzen Schwan", eine hellsehende Zigeunerin, welche in ihrer Kristallkugel jedes gewünschte Objekt sichtbar machen kann. Sogar Ereignisse aus der Zukunft lässt sie Jerom, den sie liebt, sehen. Jerom knipst dann jeweils in die Kristallkugel hinein und verkauft die so geschossenen Bilder der Zeitung.
Als die Brüder der Zigeunerin, welche ihre Schwester eiferüchtig unter Verschluss halten,hinter die Liebesgeschichte kommen, versuchen sie Jerom, Lambik und ihre Freunde einzuschüchtern - natürlich vergeblich.
Titelbild der alten Ausgabe
Eines Tages plötzlich ist der "schwarze Schwan" plötzlich verschwunden. Da Jerom dringend neue Bilder für die Zeitung braucht, machen sie unsere Freunde auf die Suche. Die Spur führt nach Barcelona, wo weitere Abenteuer warten...
Ein recht gelungenes Album, das seine Geschichte in locker-witzigen Episoden entwickelt, ohne den roten Faden zu verlieren. Die Darstellung der Zigeuner ist allerdings zeittypisch etwas stereotyp und an einer Stelle sogar "politisch unkorrekt". Was ich allerdings nicht als Grund sehe, es im deutschsprachigen Raum unter Verschluss zu halten.

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