Freitag, 2. Februar 2018

Der blaue Wunschstein



Dieses Jommeke-Abenteuer ist auf Deutsch als "Jommeke Band 9" erschienen - es gehört zu den neueren Alben, erschien 2011 in Belgien und stammt aus der Feder Philippe Delzennes.

"Der blaue Wunschstein" bringt eine Vielfalt von Themen, die zum Teil schon aus älteren Alben bekannt sind.
Neu ist die Idee eines ausserirdischen Materials, das als Meteorit auf die Erde fällt und dessen Träger zu einer Art unwiderstehlichem Befehlshaber werden lässt: Was er befiehlt, wird sofort für ihn erledigt.
Zuerst findet ein Vorfahre des Professors Jeremias Denkekopps den Stein und lernt dessen Segen und Fluch kennen. Im Heute sind die Professoren Denkekopp und Gobelijn hinter dem Stein her, der in einer alten Aufzeichnung von Denkeopps Vorfahr auftaucht. Es gibt zunächst eine stimmungsvolle Expedition zum Baikalsee, wo der Stein zuletzt gesichtet wurde. Filiberke findet einen Splitter davon und nimmt ihn unbemerkt mit, was ihm zu Hause die bekannten (Befehls-)Kräfte verleiht. Er wechselt mehrmals den Besitzer und sorgt in Zonnendorp für eine komische Verwirrungen und Verwicklungen.
Und als dann noch Gauner auftauchen, die hinter dem wunderkräftigen Metall her sind, wird die Geschichte zu Ganovenjagd mit Entführung.

Die Themenvielfalt lädt zum mehrmals lesen ein, lässt die Geschichte aber auch etwas in Beliebigkeit ausfransen. Zudem tauchen zwei Figuren auf (die Bösewichte Carlos dela Rubarbos und Professor Helleborus), die sich deutlich auf ältere Jommeke-Alben beziehen, die bei uns aber nicht erschienen sind. Das stört leider den Lesefluss, denn man ständig das Gefühl hat, etwas verpasst zu haben.

Insgesamt macht dieses Abenteuer doch Spass und Delzennes atmosphärisch schöne Bilder tragen das ihre zum guten Gesamteindruck bei.

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